Tag 1 – Perchtoldsdorf – Zürich – Dublin

Um 4:00 läutet der Wecker. Schnelle Morgentoilette, denn um 04:30 kommt schon pünktlich das Taxi. Wie um diese Uhrzeit zu erwarten, ist die Fahrt zum Flughafen problemlos.
Da wir das Gepäck schon gestern eingecheckt haben gehen wir gleich zum Gate und genießen ein kleines Frühstück.
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Alfred bekommt die Krise, weil eine Pensionistengruppe nach der anderen an uns vorbei marschiert.
Mit dem Bus geht es zur Embraer 190. Abflug pünktlich um 6:40 ,Landung ebenfalls pünktlich um 7:41
Strahlender Sonnenschein in Zürich, wir gehen einen mittellangen Hatscher zu unserem Anschlussflug. So müssen wir aber auch nicht lange warten aufs boarding nach Dublin.
In Wien hatten wir keine Passkontrolle, dafür in Zürich gleich 3 (inkl. Prüfstempel auf unsere boarding Karte!)
Ruhiger Flug nach Dublin, das wir um 10:17 Ortszeit bei strahlendem Sonnenschein und 10° erreichen. Gepäck ist auch alles mit gekommen – perfekt!
Unser Fahrer lässt in typisch irischer Manier etwas auf sich warten, so versuche ich im kleinen Spar in der Ankunftshalle eine SIM Karte zu bekommen – die haben aber nicht die, die ich will.
Um 12:15 ist der Fahrer und und chauffiert uns in gewohntem wilden Ritt nach Banagher (neue Rekordzeit!)
Großes Hallo bei Silverline – inzwischen werden wir schon wieder erkannt 🙂
Um in Athone nicht ins shopping center für die SIM Karte zu müssen nehme ich das Hotspot Angebot bei Silverline – 1Monat inkl. 10GB um 34€ – ist OK.
Wir inspizieren unser Boot – ein Traum wie schon voraus gesehen.
Blog_002Einkaufen, denn unser Instruktor ist auf lunch. Wir füllen 2 Einlaufswagen und Alfred wird bei der Rechnung wieder blass, aber das kenne ich ja schon aus 2013.
Die Sachen bringen sie uns natürlich ans Boot, wird aber ca 1 Stunde dauern, da der Fahrer auf lunch break ist.<
Zurück am Boot kommt auch schon unser Instruktor – wieder der liebe Tscheche wie auch 2013.

Da die Shadow sehr ähnlich der Emperor ist dauert die Einweisung nur ein paar Minuten, eine Probefahrt brauchen wir ja sowieso schon lange nicht mehr (Der Tscheche liebt solche Kunden, sagt er)
Blog_003Um 15:35 kommen unsere Lebensmittel – hat keine Stunde gedauert.
Wir verstauen alles und machen gleich das Verdeck auf, denn es ist uns jetzt schon zu heiß. Um 16:15 starten wir den Motor und legen ab.

 

 

Zügig geht es voran, Jochen hat nicht übertrieben – die Shadow ist wirklich sehr schnell unterwegs. Trotz starker Strömung machen wir um die 12 km/h.
Der Wasserstand ist noch immer sehr hoch – unserer Meinung nach ca. 1m. Der südliche Jetty in Shannonbridge ist gerade nicht mehr überflutet, der vor der Schleuse in Athlone schon.
Wir begrüßen unsere ersten Kormorane und Reiher und genießen bei herrlicher Fahrt mit offenem Verdeck das erste Guinnes.
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Clonmacnoise im späten Nachmittagslicht hatten wir auch noch nie.
Um 19:20 sind wir an der Schleuse in Athlone.
Wie um diese Jahreszeit zu erwarten sind wir alleine und steuern als Tagesziel die Innerlakes und den Coosan lough an.
Coosan cut auf Grund des hohen Wasserstandes kein Problem, wir finden unsere Boje wieder und versuchen fest zu machen. Ich steuere und Alfred fischt die Boje. Gelingt eigentlich ganz gut aufs erste Mal, nur unser Bootshaken muss dran glauben. Da uns der Wind gegen die Boje drückt und der Haken aus Aluminum wird völlig verbogen – RIP.
Zum Abendessen gibt es strip steaks mit Kartoffelschmarrn – herrlich.

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Gesamtfahrtzeit: 4h17′
Tages Km: 46,83
Höchstgeschwindigkeit: 15,2 km/h
Durchschnitt: 10,9 km/h

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Eine Antwort auf Tag 1 – Perchtoldsdorf – Zürich – Dublin

  1. Fredi sagt:

    Hallo Irish Boys!

    Um 4Uhr aufstehen für mich ist das kein annehmbarer Start für eine Reise.
    Wieso hat der Pensionist Probleme mit Pensionisten?
    Ihr habt wahrscheinlich Grukerln gekauft weil die Rechnung so hoch war?

    Liebe Grüße
    Helga und Fredi

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